Folge der Freude – Mythos oder Wahrheit?

Follow your heart, follow your dreams, follow your passions… Diese Mantren hört ihr von vielen, die sagen, dass sie ihren Traumjob gefunden haben. Einfach tun, was einem am meisten Spaß macht – dann kommt das Geld und alles andere von allein.

Was ist da dran? Muss man wirklich einfach nur machen was einem Freude macht?

Ja und nein.

Ja – in einer Tätigkeit, die dir Freude bereitet, ist die Chance hoch, dass du darin erfolgreich bist. Du hast es bestimmt selbst erlebt: in den Schulfächern, die dich interessiert haben, warst du auch besser als in den anderen. Und wenn du anfangs noch nicht gut warst, dann ist es dir leichter gefallen, in diesem Fach zu lernen besser zu werden. Weil du es einfach lernen wolltest und nicht nur musstest. Wenn die Motivation hoch ist etwas zu lernen, sind die Erfolgschancen auch hoch.

Und nein – dein Erfolg hängt nicht nur davon ab, dass du tust, was dir Freude bereitet. Zu Erfolg gehört auch die Bereitschaft, viel Zeit zu investieren, um ein Experte auf diesem Gebiet zu werden. Zum Erfolg gehört auch, dass du deine Freude und deine Fähigkeiten nach außen zeigst. Es gibt so viele brilliante Menschen, die sich aber nicht trauen das zu zeigen, da „Eigenlob stinkt“. Natürlich gehört zum wirtschaftlichen Erfolg auch dazu, dass sich andere dafür interessieren. Das wird bei IT-Themen zum Beispiel leichter sein als beim Briefmarken sammeln. 

Dennoch glauben wir fest daran, dass du mit Freude Erfolg haben kannst – wenn du wirklich für ein Thema brennst und es dich begeistert und du viel Zeit investierst um richtig gut und bekannt zu werden.

Woher weiß man, was einem Freude macht?

Die meisten unserer Kunden kommen genau deswegen zu uns – sie wissen eben nicht, wofür sie brennen. Viele Menschen haben verlernt, zu spüren, was ihnen Freude bereitet. Kinder wissen das instinktiv – sie tun das, was sie gerne tun, und weigern sich, das zu tun was sie nicht mögen. Es kann auch passieren, dass gestern Bauklötze total toll waren, heute aber auf keinen Fall! Spätestens in der Schule haben wir gelernt, das zu tun was erwartet wird. Wenn Englisch dran ist, dann ist Englisch dran – selbst wenn ich gerade total Lust auf meine Mathehausaufgaben hätte!

Dennoch kannst du wieder lernen was dir Freude bereitet. Fang mit kleinen Dingen an. Halt dir mal einen Abend frei von sämtlichen Verpflichtungen und Vorhaben. Und dann spür mal in dich rein, worauf du Lust hast. Welche Tätigkeit würde dir jetzt gerade Freude bereiten? Woran hättest du Spaß?

Wichtig ist, dass dabei alles sein darf. Es darf auch mal schlafen sein, oder Nichtstun. Es darf auch morgen genau das Gegenteil sein. Es darf auch etwas sein, was eigentlich gar nicht zu dir passt. Mach einfach das, worauf du Lust hast.

Versuche das nicht sofort zu interpretieren. Lass dich erstmal ausprobieren, was Freude bereitet und was weniger. Fang an, ein Freude-Tagebuch zu führen, in dem du dir täglich aufschreibst, was dir Freude bereitet hat. Irgendwann wirst du Tätigkeiten erkennen, die dir immer wieder Freude bereiten. Du wirst Muster erkennen – wiederkehrende Tätigkeiten, Werkzeuge, Orte oder Menschen. 

Nimm vor allem deinen eigenen Erwartungsdruck raus. Es darf auch stille, leise Freude sein. Der Genuss eine Tasse Tee zu trinken. Hauptsache, du nimmst wahr, was dir Freude bereitet. Manchmal ist das einfach Trainingssache 🙂

Mit der Zeit wirst du immer besser spüren, was dir Freude bereitet und was weniger. Du wirst verbindende Elemente erkennen, vielleicht bestimmte Werkzeuge, Tätigkeiten, Menschen oder Orte. Dann kannst du anfangen, diese Elemente mehr und mehr in deinen Alltag zu integrieren. Du weißt nicht, wie das gehen soll? Dann helfen wir dir!

Ist das nicht egoistisch?

Ein Satz, den viele meiner Kunden unbewusst im Kopf haben. „Es ist doch egoistisch, einfach nur zu tun, was Spaß macht. Ich muss doch etwas tun, was gut für andere ist.“ 

Wenn du eine Tätigkeit ausübst, die dir Freude bereitet, selbst wenn es Briefmarken sammeln ist – du wirst trotzdem deinem Umfeld gut tun. Deine Freude wirkt sich auf die Menschen in deinem Umfeld aus. Gute Laune ist ansteckend! Du inspirierst andere, ebenfalls ihrer Freude zu folgen.
Von daher ist es fast deine Pflicht, Dinge zu tun die dir Freude bereiten, um mehr Freude in die Welt zu bringen! 

Deshalb – viel Freude beim Finden deiner Freude! Wenn du dir dabei Begleitung wünscht, melde dich gern

Beste Grüße aus Aachen von

Annie

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